Staatlich gefördert

Orientierung und Hilfe

FSJ und BFD

Der Bundesfreiwilligendienst ist 2011 als Ersatz für den Zivildienst geschaffen worden, der mit der Allgemeinen Wehrpflicht automatisch gleich mit abgeschafft wurde. Seither leisten jährlich 35.000 bis 42.000 Menschen Bundesfreiwilligendienst. Anders als beim Freiwilligen Sozialen Jahr gibt es keine Altersobergrenze von 27 Jahren. Das sogenannte Taschengeld ist bei FSJ und BFD gleich. Ob eine Unterkunft vom Träger angeboten wird, hängt von der Art des Freiwilligendienstes ab. Die rechtliche Stellung der Freiwilligen entspricht etwa der von Auszubildenden.

Im Erzbistum Hamburg bieten wir Einsatzstellen für die Dienste FSJ und BFD in verschiedenen Arbeitsfeldern an:

  • Altenhilfe 
  • Einrichtungen für Menschen mit Behinderung und Wohngruppen
  • Jugendhilfe
  • Jugendbildung
  • Kinderheime und Wohngruppen
  • Kindertagesstätten
  • Krankenhaus
  • Kurkliniken
  • Obdachlosenhilfe
  • Kurkliniken
  • Kirchengemeinden

Das Freiwillige Soziale Jahr existiert mit gesetzlichem Rahmen bereits seit 1964. Zielgruppe waren zunächst Abiturientinnen bzw. junge Frauen, die gerade ihren Schulabschluss gemacht haben, aber natürlich keinen Wehr- oder Zivildienst leisten mussten. Heute sind beide Freiwilligendienste offen für Männer und Frauen. Ein Freiwilliges Soziales Jahr kann einmal im Leben, der dem Alter nach nicht begrenzte Bundesfreiwilligendienst kann alle fünf Jahre geleistet werden. Die Sozial- und Rentenversicherung übernimmt in voller Höhe der Träger.

Träger können nur anerkannte caritative oder gemeinnützige Organisationen sein.

Banner Freiwilligendienste