Mecklenburg

Caritasverband

Caritas Mecklenburg e.V.

In den folgenden Jahrzehnten der DDR waren die Machthaber bemüht, das Christentum verächtlich zu machen und die Kirche zu instrumentalisieren und ins gesellschaftliche Abseits zu stellen. In dieser Zeit wurde die Caritas das bedeutendste "soziale Organ" der Katholischen Kirche in der sozialistischen Gesellschaft: in engen Grenzen toleriert und geschätzt, hilfreich für Alte, Behinderte und Kranke, segensreich für die Kirche selbst.

Die Caritas hat in diesen Jahren manche pastorale Möglichkeit eröffnet und darüber hinaus die Kirche vor einem gänzlichen Rückzug in die "eigenen vier Wände" bewahrt. In der Bundesrepublik Deutschland ist die Caritas ein geachteter Partner. Die gesellschaftlichen Erwartungen an sie sind besonders groß im sozialen Bereich.

Im Zuge der Veränderungen 1989/90 wurde die Caritas Mecklenburg als eingetragener Verein weitergeführt. Der Neuaufbau von vielen ambulanten Diensten und die damit verbundene Ausweitung des Personalbestandes machte eine Untergliederung der Caritas Mecklenburg e.V. erforderlich. So wurden ursprünglich 6 Kreisverbände gegründet (heute 4) und mit Geschäftsstellen ausgestattet. Seitdem nehmen sie die Vertretung der Caritas sowie die Dienst - und Fachaufsicht im ambulanten und stationären Bereich vor Ort wahr. Auch die Förderung und Unterstützung der Ehrenamtlich - Tätigen, ohne die Caritasarbeit vor Ort nicht denkbar wäre, ist Aufgabe der Kreisverbände Güstrow-Müritz, Mecklenburg-Strelitz, Rostock und Westmecklenburg.

In den verschiedenen Diensten sind heute ca. 1.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tätig. Die Caritas betreibt heute fünf Alten- und Pflegeheime, elf Sozialstationen, ca. 50 ambulante Beratungsstellen, 3 Kindertagesstätten, zwei Wohnheime für Menschen mit Behinderungen sowie ein Kinder- und Jugendhaus.

Geleitet wird die Caritas in Mecklenburg seit dem 1. November 2016 durch Caritasdirektor Thomas Keitzl mit seinem leistungsfähigen Team.

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Satzung des Verbandes