Aus aktuellem Anlass

Hilfsfonds eingerichtet

Flüchtlingshilfe

Gäste der Notunterkunft

Inzwischen sind durch zahlreiche Spenden, besonders durch den Aufruf des Erzbischofs im September 2015, mehr als 600.000 Euro zusätzlich bereit für Hilfsprojekte. Darüberhinaus bietet die Caritas in Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg Integrationszentren, die sich in ihrer Arbeit sowohl neu ankommenden Flüchtlingen widmet als auch den schon länger hier lebenden Migrantinnen und Migranten und deren Anforderungen und Bedürfnissen. Außerdem gibt es eine Flüchtlingsseelsorge und eine kostenlose Rechtsberatung. Menschen, die Deutschland verlassen möchten, um im Ausland zu leben, können sich an die Raphaelswerk Beratungsstelle wenden.

Die Stellen, mit denen die Caritas im Erzbistum Hamburg sich der Integrations- und Migrationsarbeit widmet, sind erst kürzlich noch weiter aufgestockt worden.

Seit 2 Jahren besteht das Projekt elbmütter und -väter. Es ist ein Angebot mit bürgerschaftlichem Engagement, in dem Menschen mit Migrationshintergrund, die gut integriert sind, andere MigrantInnen unterstützen, in dem sie sprachlich übersetzen und als Kulturvermittler tätig sind. Das Projekt ist auch in Flüchtlingsunterkünften tätig und unterstützt Familien, darin sich in unserem Gesellschaftssystem zurecht zu finden. So werden Sprachbarrieren überwunden, bei Behördengängen oder Arztbesuchen Hilfe geleistet und wichtige gesellschaftliche Normen und Werte vermittelt. 

Die Pfarrei Seliger Joh. Prassek im Norden Hamburgs unterstützt ehrenamtliche Sprachhelfer, die sich in Ihrer Freizeit engagieren, um geflüchteten Menschen im zweiten Schritt nach der Aufnahme in der Not jetzt bei der Integration in Deutschland behilflich zu sein. Das Video Sprachhelfer zeigt, dass und wie diese Integration menschlich gelingen kann. 

Sprachhelfer organisieren sich in Hamburg